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Nino prägt seit der Wende Jenas Gastroszene
Nino prägt seit der Wende Jenas Gastroszene
Im April 1990 stellt ein 22-jähriger Pizzabäcker aus Forchheim seinen Anhänger auf den Jenaer Eichplatz. Eigentlich wollte er nur drei Tage bleiben. Daraus werden über drei Jahrzehnte. Nino, gebürtiger Kalabrier, verkauft morgens um fünf die ersten Pizzen an eine Schlange von 50, 60 Metern und grillt zwischendurch Thüringer Bratwurst an der Autobahn. 1992 eröffnet er das San Marino am Paradiesbahnhof. Der erste Tag dort bringt genau einen Gast und eine Minestrone.
Mit Seb geht er durch die Jahre danach: Parmesanrad-Spaghetti als Rettung nach dem ersten Einbruch, das Lo Studente in der Johannisstraße, Après-Ski mit Wolfi und die Frage, warum es Gastronomen wie ihn heute kaum noch gibt.Zum Schluss wird es grundsätzlich. Nino hat Jena per Reel „tote Hose“ genannt. Hier erzählt er, was er der Innenstadt als Bürgermeister zuerst geben würde und von welchem kleinen Lokal er noch träumt.
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MUSIK
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